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"Gold vor Schwarz" oder "Jesus ganz nah"

...und noch einmal Zeche Zollverein

es war für mich ein unbedingtes "muß" die Ausstellung "Gold vor Schwarz" anzusehen. In den alten Gemäuern der Kohlenwäsche kann man  zur Zeit den Essener Domschatz besichtigen. Diese Besichtigung war ein ganz besonderes Erlebnis, schon der erste Eindruck wenn man die dunklen Räume betritt. Vor den kohlschwarzen Wänden sieht man die kostbarsten Gold-Schätze; der Kontrast könnte nicht stärker sein.  Die Statuen, Gemälde, goldenen Kelche und  Kreuze, verziert mit dicken bunten Edelsteinen erscheinen in ganz neuem Glanz, und scheinen eine neue Aura zu bekommen.....und diese glaubt man zu spüren. Dann kommt noch hinzu das sich in einigen goldenen Kreuzen und Monstranzen Reliquien befinden, die ich mit ein wenig Skepsis betrachte..... Ich kann es kaum glauben wenn ich lese: hier befindet  sich ein Dorn aus dem Dornenkranz den Jesus bei der Kreuzigung trug, oder Blutstropfen, oder man sieht einen rostigen Nagel; vermutlich einer von denen mit dem Jesus ans Kreuz genagelt wurde. Doch wenn man dem allen so dicht gegenüber steht, in den fensterlosen, spärlich beleuchteten Räumen,  in dieser Athmosphäre, da bekommt man einen ganz anderen "Sinn" für diese Reliquien, und meine Gedanken schweiften ab in eine Zeit aus der diese Reliquien stammen. Liegt es an der direkten Nähe zu diesen Objekten, oder mag es auch daran liegen das Weihnachten vor der Tür steht. Der Tag an dem Jesus geboren wurde, und ich stehe einigen Reliquien von  „Ihm“ direkt gegenüber, irgendwie bin ich "Jesus ganz nah" und diese Nähe scheine ich zu spüren. Und trotzdem  entflammt wieder Skepsis in mir, doch auch der Gedanke das damals doch „etwas ganz besonderes“ geschehen sein muß. So einzigartig und  beeindruckend das  es die Menscheit bis heute nachhaltig beeinflußt und das seit über  2000 Jahren.

Diese ,“meine“ besinnlichen Gedanken lassen mich kurz die Hektik des Alltags vergessen und eine Ruhe verspüren wie selten, verbunden mit dem Gefühl der inneren Zufriedenheit, so wie es jetzt ist. Diese Ruhe und  Zufriedenheit zu empfinden  wünsche ich allen ; Vielleicht ist es ja gerade jetzt möglich , denn wir haben  Weihnachten,  und da sind wir irgendwie ja  alle "Jesus ganz nah“.

Ich wünsche „Frohe Weihnachten“  Dagmar

22.12.08 21:39
 
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